Straffer Trainingsplan, gesundes Essen, kaum Alkohol: Der Anteil an jungen Männern in Fitnesszentren steigt. Wie Social Media dieses Phänomen befeuert und was zwei sogenannte «Gym Boys» motiviert.
Livepodcast am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern: Wer geht denn heute noch aus? Das Berner Nachtleben in der Krise
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«Ich heisse Nevio König, bin 18 Jahre alt, und am Tag nach meinem 16. Geburtstag habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet. Heute trainiere ich an acht Tagen sechsmal, damit will ich mein Auftreten verbessern, und es ist mir wichtig, dass mein Körper gesund und fit bleibt.»
«Mein Name ist Noé Salathé, ich werde bald 18 Jahre alt und gehe zwei- bis dreimal die Woche ins Gym. Damit will ich erreichen, die beste Version von mir selbst zu werden. Sport hat in meinem Leben einen sehr hohen Stellenwert, und deshalb bedeutet mir das Gym auch so viel.»
Junge Männer wie Nevio König und Noé Salathé verbringen ihre Freizeit immer öfter im Kraftraum. Die Mitgliederzahl junger Erwachsener in Fitnessstudios steigt kontinuierlich an – mit dem Ziel eines durchtrainierten Körpers mit möglichst vielen Muskeln.
Wie hat sich dieser Fitnesstrend unter jungen Männern entwickelt? Wie ist dieser Körperkult generell unter Jugendlichen entstanden? Und was hat das Ganze mit der sogenannten Manosphere zu tun?
In einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» sprechen Redaktorin Simone Klemenz und Redaktor Michael Bucher, beide aus dem Ressort Bern, über den Fitnesstrend unter jungen Männern. Sie haben beide je einen sogenannten «Gym Boy» getroffen und zu diesem Phänomen recherchiert.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gäste: Simone Klemenz, Michael Bucher