Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund

Billigware aus China: Berner Boutique entpuppt sich als Fake-Shop

Episode Summary

Eine Leserin bestellte online Kleider von einem vermeintlich lokalen Geschäft und erhielt Billigware aus China. Wie man sich vor der dubiosen Dropshipping-Masche schützen kann.

Episode Notes

«Modeberg Bern – inspiriert von der einzigartigen Kultur und Geschichte der schweizerischen Hauptstadt.» 

Dieser Slogan klang für eine 30-jährige Leserin absolut seriös. Auch die Website machte auf sie einen professionellen Eindruck. Und das Geschäft dazu befindet sich ja in der Stadt Bern, wie sie dachte.

So bestellte sie kürzlich online bei «Modeberg Bern» Qualitätskleider im Wert von 300 Franken. Drei Wochen später erhielt sie ein zerquetschtes Päckchen – voll mit Billigware aus China und einer nachträglich angenähten Etikette mit der Aufschrift «Modeberg Bern».

Szene aus jungen, vermeintlich reichen Dropshippern im Netz

Wie ist es möglich, dass immer mehr dubiose Onlineshops wie «Modeberg Bern» unbehelligt im Netz vorgaukeln können, ein lokales Geschäft zu sein? Ist es illegal, Billigware aus China zu liefern anstatt der versprochenen Qualitätskleidung? Was steckt genau hinter der sogenannten Dropshipping-Szene im Netz? Und wie kann man sich davor schützen?

In einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» erzählt Redaktor Andres Marti aus dem Ressort Bern über den Fall des vermeintlichen Berner Webshops. Er erklärt, was Dropshipping genau ist und was es mit dieser Szene von jungen Menschen im Netz, die damit reich geworden sind, auf sich hat.

Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann

Gast: Andres Marti

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