Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund

«Gault Millau»: Das sind die besten Restaurants im Kanton Bern

Episode Summary

Der «Aufsteiger des Jahres» stammt aus Grindelwald, aber gleich zehn Restaurants im Kanton Bern fallen raus. Was der neue «Gault Millau» über den Zustand der Berner Gastronomie verrät.

Episode Notes

Der Chefkoch vom Hotel Victoria-Jungfrau, der nur auf den Tisch bringt, was er im Umkreis von 50 Kilometern findet, wird zum «Green Chef of the Year» gekürt. Ein 30-Jähriger holt sich in Grindelwald den Titel «Aufsteiger des Jahres».

Ein altbekannter Berner, der eben erst ein neues Lokal eröffnet hat, heimst schon wieder 17 Punkte ein. Und mit dem Côte d’Orée in Prêles schafft erstmals ein Campingplatz-Restaurant den Einzug in den Gastroführer.

Am Montag war es wieder so weit; der Gastroführer «Gault Millau» 2027 ist herausgekommen. Im Kanton Bern holten mehrere Küchenbrigaden zum ersten Mal die begehrten Punkte. Im Oberland dagegen fielen gleich zehn Gastrobetriebe heraus. Im ganzen Kanton gibt es 2027 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt noch 94 Punkte-Restaurants. 

Aber wie schafft man es eigentlich, die begehrten «Gault-Millau»-Punkte zu holen? Ist diese Auszeichnung ein Erfolgsgarant oder kann sie auch zur Bürde werden? Wie steht es um die Gourmetküche in den aktuell wirtschaftlich unsicheren Zeiten? Und was sagt die Vergabe über den Zustand der Gastronomie im Kanton Bern aus?

In einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» spricht Kaspar Keller, freier Journalist und Gastroszenen-Kenner, über die neuste Ausgabe des Gastroführers «Gault Millau».

«Auch in der Berner Punkte-Küche kocht man nur mit Wasser, respektive mit Belper Knolle», sagt Keller. Er erklärt, warum die meisten ausgezeichneten Berner Restaurants auf Lokalität setzen und wieso man ebenso schnell aufsteigen wie wieder aus dem Gastroführer rausfallen kann.

Artikel zum neuen «Gault-Millau»