Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund

Bio oder billig? Welches Fleisch wollen wir uns noch leisten?

Episode Summary

Bio oder M-Budget? Der Fleischkonsum in der Schweiz steht im Vorfeld der Abstimmung über die Ernährungsinitiative im Fokus. Zu Besuch bei zwei gegensätzlichen Berner Fleischproduzenten.

Episode Notes

Sei es Poulet, Rind oder Schweinefleisch, in Form von Steak, Plätzli, oder Mostbröckli: Wir Schweizerinnen und Schweizer essen im Schnitt 50 Kilogramm Fleisch im Jahr. «Zu viel», sagen die Initiantinnen und Initianten der Ernährungsinitiative, über die wir am 27. September abstimmen. «Zu viel», sagt aber auch der Bundesrat.

Essen ist politisch geworden. Wie viel und welches Fleisch können, wollen und dürfen wir uns also künftig noch leisten?

Auf der Suche nach Antworten hat unser Redaktor Marius Aschwanden in der Zähringer-Migros in der Länggasse das Auswahlverfahren der Kundschaft in der Fleischabteilung studiert. Er hat sich eine der grössten Munimastereien in der Nähe von Burgdorf angeschaut, wo Bauer Tobias Steffen seine 320 Tiere innerhalb von acht Monaten auf 550 Kilogramm mästet.

Und er hat die Biometzgerei «La Boulotte» im Berner Breiterainquartier besucht, wo erst das nächste Tier geschlachtet wird, wenn das vorherige komplett verkauft ist.

In einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» erzählt Aschwanden von seiner Recherche zu unserem Fleischkonsum im Vorfeld der Abstimmung über die Ernährungsinitiative. Etwa von Andreas, der ohne mit der Wimper zu zucken zu Migros-Budget-Fleisch greift. Was es mit Bauer Steffen macht, wenn ein Muni plötzlich anhänglich wird. Und warum die Theke in der Biometzgerei nicht immer ganz einfach zu füllen ist.

Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann

Gast: Marius Aschwanden

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